Lose, unregelmäßige Gedanken und Erlebnisse aus meinem Auslandspraktikum in Stockholm

Freitag, 1. August 2008

Mir ist laaaaangweilig

Sehr früh im Büro, noch ein paar organisatorische Sachen erledigt und dann…warten – wo sind die denn alle, die uns gestern die Tür eingerannt haben?

Alles in allem einer der langweiligsten Tage ever. Ich komme sogar dazu, den ausgemisteten Elektroschrott zu untersuchen und neu zu sortieren. Finde sogar noch ein paar brauchbare Sachen, die ich wieder ins Lager einsortiere. Dann früh (17:05) abgehauen und ein bisschen durch die Gegend (Gamla Stan usw.) gelaufen.

Was mir im Laufe der Woche aufgefallen ist:

- alle Leute sehr entspannt und freundlich (gut, ist auch noch komplett Urlaubszeit)

- Stockholm ist nicht so teuer wie gedacht, einzig Alkohol ist genauso teuer wie erwartet.

- es scheint in Schweden keine Lärmemissionsverordnung für Auspuffanlagen zu geben. Ich habe hier Motorräder und Autos gehört (und auch gesehen, aber zuerst gehört…), mit denen man in Deutschland keine 10km weit kommen würde, bevor die von der grünweißen Rennleitung stillgelegt würden.

- auch wundere ich mich etwas über die Lage von Straßencafes – da, wo Fußgängerzone ist, stehen meist nur eine Handvoll Tische und Stühle draußen, und direkt an irgendwelchen verkehrsreichen Hauptstraßen gibt es dann große Außenbereiche, wo man aber wegen der weiter oben erwähnten KFZ gelegentlich sein eigenes Wort nicht versteht.

- die Schweden sind große Fans vom "Wartenummern ziehen"-System. Selbst in normalen Geschäften (bspw. im "The Phone House") hängt so ein Automat. Finde ich grundsätzlich positiv, so drängelt sich keiner vor.

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